Die Blaue Partei strebt eine Regulierung des Wolfsbestandes an.

Die zentraleuropäische Flachlandpopulation muss als Teil der baltischen Wolfspopulation anerkannt werden.

Wolf oder doch Hybrid? Eine gefährliche Verwechslungsgefahr.

Der echte Wolf

Wölfe

Der Wolf ist zu erkennen an einer in etwa waagerechten Rückenlinie, der lang gezogenen Schnauze (Fang) und seinem geraden, buschigen Schwanz, der etwa bis zu den Sprunggelenken reicht und zudem eine schwarze Spitze (Blume) aufweist.

Seine Ohren sind nahezu gleichschenklig dreieckig, gedrungen, aufrecht, mit breitem Höransatz und starker Innenbehaarung. Im Europäischen Raum ist die Fellfarbe braun-grau. An der Schulterpartie zeigt sich häufig ein dunkler so genannter „Sattelfleck“.

Die Ohreninnseiten, die Partien seitlich des Fanges, die Beine und der Bauch sind hell bis weiß.

Hybriden

Vor allem in dicht besiedelten Gebieten oder in Regionen mit wildernden Hunden kann es zur Paarung zwischen Hunden und Wölfen, meist zwischen Hunderüden und Fähen, kommen.

Da Züchtungen von Hunden seit jeher auf spezielle Merkmale und Wesenszüge zielten, können diese ebenfalls bei den Hybriden (Mischlingen) auftreten.

Sie zeigen sich in der geringeren Scheu vor dem Menschen, einem geänderten Jagdverhalten aber auch einer schlechteren Anpassung an die Umwelt.

Wolf vs. Hybrid
Wolfs-Population und Artenvielfalt

Wen oder Was schützen wir wirklich?

Canis lupus ….. Timberwolf (lycaon), Polarwolf (arctos), Tundrawolf (albus)


Canis lupus lupus ….. Eurasischer Wolf, Grauwolf oder Europäischer Wolf


Canis lupus Mischling …..

Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH)

  1. Entgegen häufiger Aussagen, können die Wolfsbestände auch trotz des jetzigen FFH-Schutzstatus reguliert werden. Abschüsse und Verbrämungen sind kein Tabu!
  1. In den Leitlinien für Managementpläne für Großraubtiere auf Populationsebene (erarbeitet von der LCIE im Auftrag der Europäischen Kommission als Grundlage zur Bewertung von nationalen Managementplänen) wird zur Konfliktlösung unter bestimmten Bedingungen „die gezielte Entfernung ihrer zahl und/ oder Verbreitung auf ein bestimmtes Niveau“ als wünschenswert, mit ihrer Erhaltung vereinbar und sich auf die Akzeptanzerhöhung in der Öffentlichkeit positiv auswirkend betrachtet.
  1. In Frankreich werden Wölfe bereits geschossen, da sich die Regierung dort ausdrücklich zur Erhaltung der Weidetierhaltung bekennt. trotz besonders hohem Schutzstatus entsprechend dem Anhang IV der FFH-Richtlinie werden Tiere an Weideflächen geschossen und jedes Jahr eine zusätzliche Anzahl zum Schießen freigegeben.

Umsetzung in Deutschland

Unter gewissen Umständen ist „die gezielte Entfernung einzelner Individuen oder Managementmaßnahmen zur Begrenzung ihrer Zahl und/oder Verbreitung auf ein bestimmtes Niveau als mit ihrer Erhaltung vereinbar und sogar als für die Akzeptanzerhöhung in der Öffentlichkeit wünschenswert“.

Andere EU-Mitgliedsstaaten praktizieren dies schon seit Jahren.

Wolfbestand regulieren FFH-konform

Grenzen des Herdenschutzes

Die Anforderungen für den Mindestschutz der Weidetiere sind praxisgerecht zu gestalten. Der Mehraufwand für den Herdenschutz muss finanziell besser unterstützt werden und bei Verlust sind die Halter von Weidetieren entsprechend des Wiederbeschaffungswertes zu entschädigen.

Wölfe und Ihre Gefahren
Der Wolf als Gefahr

Welchen Nutzen haben DNA- & Schädelanalysen

Der Hybridisierungsgrad der deutschen Wolfspopulation ist anhand genetischer UND morphologischer Merkmale zu bestimmen.

Für was geben wir Steuergelder aus?

  • Wir fördern Weidetierhaltung als Kulturgut.
  • Wir fördern die Ansiedlung von Wölfen. (Monitoring, Wolfsbüros, Analysen von toten Tieren)
  • Wir erstatten Schäden, die durch Wolfsrisse entstehen.

Wie sinnvoll ist diese Förderung, wenn wir uns lediglich auf die Art „Wolf“ und nicht auf die Unterart der Hybriden (Mischlinge) beziehen?

Was ist mit der Sicherheit der Menschen oder deren Sicherheitsgefühl?

Entschädigung bei Wolfsangriffen

Konzept

Es muss ein Profil erarbeitet werden, das darlegt, in welchen Regionen die Wiederansiedlung von sesshaften Tieren und Wolfsrudeln in welchem Maße möglich ist. 15 Rudel (circa 200 Tiere) allein in der Lausitz sind zu viel. Hier sehen wir beispielsweise maximal 5 Rudel (das heißt circa 60 bis 70 Tiere) als vertretbar an.

Wolfskonzepte
Wolfspopulation

Regulierung

Die Wolfspopulation muss reguliert werden können – Aufklärung allein reicht nicht aus. Die Rudelbildung darf nur in nach dem Profil geeigneten Gebieten geduldet werden. Wölfe in Siedlungsgebieten und an Weiden müssen vergrämt, bei weiteren Annäherungen auch geschossen werden. Der Schutz der Bevölkerung hat oberstes Gebot.

Weidehaltung vs. Wolf

Was können/ müssen wir tun?

  • Erhalt der öffentlichen Akzeptanz durch Transparenz und Schulung.
  • Ehrlicher Umgang mit Problemen und Ängsten der Betroffenen.
  • Eingriffe in die Population, die im öffentlichen Interesse stehen.
  • Abschüsse dürfen nur getätigt werden, wenn keine anderweitigen zufrieden stellenden Lösungen angewendet werden können.
  • Ausnahmeregelungen dürfen keine nachteiligen Auswirkungen auf den Erhaltungszustand des Wolfes haben.

Wie stehen Sie zum Thema Wolf?
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